Diana Stolz in der DRK Rettungswache Bürstadt
Die hessische Gesundheitsministerin Diana Stolz (CDU) besuchte die DRK-Rettungswache in Bürstadt, um sich vor Ort persönlich über aktuelle, den Rettungsdienst betreffende Fragen zu informieren.
Diana Stolz sowie ihre Mitarbeiterinnen Katrin Krause (Persönliche Referentin) und Yasmin Förster (Abteilung Zentrales) wurden von Christian Keilmann, Geschäftsführer der DRK Rettungsdienst Bergstraße gGmbH, und Rettungswachenleiter Marcel Diesch in den Räumlichkeiten der DRK Rettungswache in Bürstadt begrüßt. Notärztin Wiebke Hoppe, Stefan Fischer (Gefahrenabwehr Kreis Bergstraße) sowie Alexander Löffelholz vom Landratsamt waren bei diesem Termin ebenfalls zugegen. Landrat Christian Engelhardt (CDU) stieß im Verlauf des Besuchs noch hinzu. An den fachlichen Austausch im Gemeinschaftsraum schloss sich ein Rundgang durch die beiden Stockwerke der Rettungswache sowie die Besichtigung der Fahrzeughalle an.
Das Gespräch der Gesundheitsministerin mit den Einsatzkräften drehte sich vor allem um die Themen Fachkräftemangel im Rettungsdienst und die Verbesserung der Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung. Auch die landesweite Optimierung der Rettungskette anhand des im Kreis Bergstraße angewandten Modells wurde thematisiert. Hierbei erklärten die Rettungskräfte, wie es durch die Einrichtung und Nutzung von Telefon-Reanimation oder Ersthelfer-App, das System Helfer vor Ort oder die CPR-Responder zu einer Verbesserung im Rettungsdienst-Alltag kommen kann. Die neuen Maßnahmen entwickelten sich dabei sehr gut, erklärte Notärztin Wiebke Hoppe. „Wir haben sehr gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit gemacht.“
Diana Stolz war es bei ihrem Besuch vor allem wichtig, ein „Feedback von der Basis“ zu erhalten. „Wir arbeiten an vielen Reformen. Aktuell steht alles auf dem Prüfstand. Ich möchte, dass bei der Umsetzung der verschiedenen Reformen alles ineinander greift“, so die Ministerin. Sie lobte stellvertretend für alle im Rettungsdienst Aktiven die anwesenden Rettungskräfte für ihren gute Ausbildung und ihren täglichen Einsatz: „Sie alle sind Demokratie-Retter. Wenn Ihr Bereich, die medizinische Versorgung im Allgemeinen und der Rettungsdienst im Speziellen, nicht mehr funktioniert, funktioniert unser ganzer Staat nicht mehr. Sie halten die Gesellschaft zusammen.“ Die Ministerin, die auch Schirmherrin des DRK Herzenswunsch-Mobils ist, hatte zum Ende ihres Besuchs großes Interesse gezeigt, einmal in einem Notarzteinsatzfahrzeug mitzufahren und eine ganze Schicht im Rettungsdienst an der Bergstraße zu begleiten.




